Wenn man einmal darüber nachdenkt, dann ist es schon toll, wie viele Möglich­keiten unsere moderne, schnelllebige Gesellschaft bietet. Die Kehrseite der Medaille ist allerdings, dass wir jeden Tag aufs Neue einer Unmenge von Reizen ausgesetzt sind.

Zwar ist unser Gehirn gut geschult und blendet die unwichtigen Eindrücke aus, aber selbst die wenigen Reize, die übrig bleiben, müssen noch adäquat verarbeitet werden. Im Alltag – gerade auch im Berufs­leben – ist es nicht immer möglich, emotional und „aus dem Bauch heraus“ auf Reize von außen zu reagieren.

Gesellschaftliche Konventionen haben großen Einfluss auf unser Verhalten. So können z.B. unterdrückte Gefühle zu einer inneren Unruhe führen, die uns nervös und unaus­geglichen macht und nachts nicht zur Ruhe kommen lässt. Hinzu kommt, dass wir uns häufig überfordern, zu viele Aufgaben gleichzeitig übernehmen und immer „funktionieren“ wollen. Auch das führt dazu, dass unser körperlich-seelisches Gleichgewicht leidet.

Nachfolgend haben wir einige Tipps zur Selbsthilfe für Sie zusammengestellt. Bei stärkeren Beschwerden oder wenn die Symptome auch nach Wochen nicht verschwinden, suchen Sie bitte einen Arzt auf.

  1. Eigene Schwächen akzeptieren
    Nobody’s perfect – auch Sie nicht! Vergessen Sie einfach mal Ihren Perfektionismus und gehen Sie es locker an.
  2. Probleme möglichst schnell lösen
    Jedes geklärte Problem ist keines mehr und wird auch nicht mit nach Hause genommen.
  3. Aufgaben abgeben
    Stress entsteht durch Überlastung. Aber Sie müssen nicht alles schultern: Suchen Sie sich Unterstützung!
  4. Entspannung lernen
    In Kursen wie Yoga oder autogenes Training kann man gezielt Entspannungstechniken erlernen.
  5. Sport treiben
    Sportliche Aktivitäten – gerade an der frischen Luft – sorgen für einen gesunden Ausgleich zum Tagesstress. Wichtig: keine Höchstleistungen direkt vorm Schlafengehen.
  6. Tagesschlaf vermeiden
    Auch wenn Sie mittags aufgrund der nächtlichen Grübeleien müde sind: Legen Sie sich besser nicht schlafen!
  1. Maßvoll zu Abend essen
    Schwere, üppige Speisen verlangen zu viel Verdauungsarbeit vom Körper. Und das stört die nächtliche Regenerationsphase.
  2. Genussmittel reduzieren
    Nichts gegen ein Glas Rotwein, aber wer abends zu viel Alkohol trinkt oder anregende Getränke wie Kaffee, Cola oder schwarzen Tee zu sich nimmt, stört die gesunden Schlafphasen.
  3. Einschlafritual entwickeln
    Überlegen Sie, was auf Sie persönlich entspannend wirkt: eine Tasse Kräutertee, sanfte Musik, ein wohltuendes Bad – wichtig ist, dass Stress und Hektik vertrieben werden und innere Ruhe einkehrt.
  4. Störungen erkennen – und beseitigen
    Auch im Schlaf sind Ihre Sinne aktiv. Daher ist es wichtig, eventuelle „Störenfriede“ zu identifizieren: Gibt es nachts Licht- oder Geräuschquellen, ist die Matratze zu weich, liegt ein Haustier mit im Bett?
  5. Darüber hinaus: Sanfte Hilfe aus der Natur
    In der Naturmedizin gibt es verschiedene Heilpflanzen, deren beruhigende und schlaffördernde Wirkung seit Jahrhunderten geschätzt und genutzt wird.

Der Schlaf lässt auf sich warten...

Wenn der Schlaf trotz aller er­griffenen Maß­nahmen auf sich warten lässt, können pflanz­liche Arznei­mittel helfen, den Teufels­kreis aus Schlaflosig­keit, Grübel­eien und Tages­müdigkeit zu durch­brechen. Ins­besondere die Kom­bination aus Hopfen, Melisse und Bal­drian ist ein sinn­voller Mix, bei dem die Inhalts­stoffe syner­gistisch im Zusammen­spiel wirken.

Die drei Pflanzen wirken modulierend auf verschiedene Botenstoffe im Gehirn, die den Schlaf regulieren:

So beein­flusst Hopfen den Schlaf-Wach-Rhyth­mus, indem er ähn­lich wie das Schlaf­hormon Mela­tonin den Schlaf fördert. Die Blüte erzielt zusätzlich angst­lösende und stimmungs­aufhellende Effekte.

Baldrian bindet an Nerven­rezeptoren und sorgt so für eine bessere Schlaf­bereitschaft – auch dieser Pflanze kommt entsprechend eine beruhigende Wirkung zu.

Zu guter Letzt ist Melisse ent­spannend und kram­pflösend. Sie reduziert Stress­effekte.

Die drei Heil­pflanzen in Synergie wirken beruhigend und schlaf­fördernd, ohne tags­über müde zu machen oder den Körper ander­weitig zu belasten. Diese Kom­bination ist in den Beruhigungs­dragees Sedacur forte ent­halten und in Apo­theken erhält­lich.